Stolper Heimattreffen 2019

von Uwe Kerntopf (Kommentare: 0)

Update 13.09.2019

Entgegen ihrer früheren Zusage hat die Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Cornelia Pieper, ihre Teilnahme an unserer Hauptveranstaltung zum 46. Stolper Heimattreffen heute abgesagt.

 

Ihr Büro teilt mit:

„leider kann Frau Pieper nicht an den Stolper Heimattagen teilnehmen, da sie eine politische Veranstaltung in Halle wahr nehmen muss.

Sie wünscht Ihnen für die Heimattage ein gutes Gelingen.“

 

Update 23.08.2019

Nun steht auch soweit die Programmfolge für die Hauptveranstaltung am Samstag, 28. September fest.

Es geht nach Stolp!

Liebe Landsleute aus dem Stolper Raum und liebe Freundinnen und Freunde des alten Stolp und seiner Umgebung, auch die aus dem heutigen Słupsk und rundum, der Vorstand der Stolper Heimatkreise e.V. hat beschlossen, dass auch das nächste Heimattreffen wiederum in Stolp stattfinden soll.

 

Wie 2015 und 2017 haben wir den Reisedienst Fuhrmann mit der Durchführung einer Reise zu dem Heimattreffen beauftragt.

Geblockt sind Zimmer in den Hotels Pod Kluką in Stolp sowie Lubicz in Stolpmünde.

 

Bitte informieren Sie auch Verwandte und Freunde von diesem Heimattreffen!

 

Der Abfahrtsort wird diesmal Birkenwerder nördlich von Berlin sein. Die Abfahrt findet am Mittwoch 25. September 2019 um ca. 11 Uhr statt, Treffpunkt am S-Bahnhof Birkenwerder.

 

Im gegenüberliegenden Andersen Hotel haben wir von Dienstag auf Mittwoch alle Zimmer geblockt.
Birkenwerder ist gut mit dem Auto von der A10 erreichbar, mit der Bahn sind es von Berlin etwas mehr als eine halbe Stunde.


Nach der Ankunft in Stolp bzw. Stolpmünde gibt es Abendessen in den Hotels.

Donnerstag, 26. September 2019

Am Donnerstagvormittag, 26. September 2019, fahren wir nach Stolp zum Alten Friedhof, dem Kommunalfriedhof von Słupsk. Wir werden um 11 Uhr mit Detlef Rach, dem Vorsitzenden der Deutschen Minderheit in Stolp, die Deutsche Gedenkstätte besuchen, das Grabdenkmal der Mühlenfamilie Kauffmann sowie weitere Gräber.

 

Am Grab von unserer ehemaligen Vorsitzenden Isabel Sellheim werden wir eine Andacht durchführen. An diesem Tag wäre sie 90 Jahre alt geworden.

 

Anschließend bieten wir interessierten Heimat- und Familienforschern (max. 20 Personen) einen Besuch im Staatsarchiv Stolp, der Leiter Krzysztof Skrzypiec informiert über die Geschichte des Archivs und führt durch die Räumlichkeiten.

 

Parallel dazu bietet Andrzej Machuta interessierten Personen einen Rundgang durch die Stadt Stolp an.

 

Nicht ganz so lauffreudige können an einer von Robert Kupisiński geleiteten Führung durch den neuen Speicher des Mittelpommerschen Museums Stolp teilnehmen.

 

Ca. gegen 15 Uhr geht es mit dem Bus vom Rathausplatz in Stolp wieder zurück in die Hotels.

 

Nach dem Abendessen geht es wieder hinein nach Stolp, Janusz Dudziński lädt zum Orgelkonzert in die Schlosskirche ein. Danach Rückfahrt in die Hotels zum geselligen Tagesabschluss.

Freitag, 27. September 2019

Am Freitag, 27. September 2019, fahren wir mit dem Bus in den Süden des Kreises Stolp.

 

Wir werden das zwischen 1912 und 1914 erbaute Turbinenhaus des Wasserkraftwerks Glambocksee bei Klein Gansen (heute  Gałąźnia Mała) besuchen, welches heute noch zuverlässig ihre Dienste leistet.

 

Anschließend fahren wir zur Oberförsterei Loitz (Nadleśnictwo Leśny Dwór), wo uns der Oberförster Grzegorz Goliszek zu den 2015 eingeweihten Gedenksteinen führt, sowie anschließend zum Waldfriedhof „Friedhof der Forstwirte – Cmentarz Leśników“.

 

An beiden Orten wird auch ehrenvoll den zu deutscher Zeit tätigen Förstern und Forstarbeitern gedacht.

 

Unser Mitstreiter Gerhard Lange, der mit dem verstorbenen Vorgänger Janusz Adam Sterczewski sowie dem jetzigen Oberförster Grzegorz Goliszek einen sehr freundschaftlichen Kontakt pflegt, begleitet und informiert uns.

Resultate seiner Aktivitäten sind auch seine Berichte in den Stolper Hefte 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2018. Kaum eine Region im Stolper Lande ist so gut erforscht worden wie die Loitz.

 

Anschließend geht es nach Stolp und Stolpmünde zurück in die Hotels.

Samstag, 28. September 2019

Am Samstag, 28. September 2019, findet die Hauptveranstaltung statt.

Wie die vielen Jahre zuvor in dem Magazin des ehemaligen Mühlenwerks Kauffmann & Sommerfeldt (heute Gościniec Młyn Słupski).

Um 10 Uhr wird Einlass sein, um 11 Uhr beginnt es mit der Begrüßung.

 

Anschließend stellt Monika Gębczyńska, Leiterin des Touristen-Informationszentrum in Stolp, das aktuelle „Touristische Projekt in Słupsk“ vor.

 

Programmpunkte werden außerdem der Kindergarten Nr. 6 aus Stolp, eine kaschubische Tanztruppe aus Sierakowitz (Sierakowice) und der Chor Academia Musica unter der Leitung von Jolanta Otrinowska sein. Und wie immer werden am Schluss alle Strophen des Pommernlieds mit dem Chor gemeinsam gesungen!

 

Für die Sicherheit werden wir die Male zuvor die Johanniter der Station Stolp zur Verfügung stehen.

 

Anschließend geht es wieder zum Abendessen und anschließendem geselligen Beisammensein zurück in die Hotels.

Sonntag, 29. September 2019

Am Sonntag, 29. September 2019, nehmen wir erst um 10:30 Uhr am evangelischen Gottesdienst unter der Leitung von Dr. Gerlinde Sirker-Wicklaus in der Kreuzkirche in Stolp teil, Pastor Wojciech Froehlich befindet sich auf einer Reise nach Wittenberg mit seinen Konfirmanden.

 

Anschließend führt uns die Busfahrt ins „Blaue Ländchen“. Damit ist nicht die Gegend im rheinland-pfälzischen Taunus gemeint, sondern so nannte der Volksmund schon vor Jahrhunderten das Gebiet der ost-pommerschen Kreise Lauenburg und Bütow, die das ehemalige Herzogtum Wenden umfassen, „Das blaue Ländchen“.

 

Als Hauptmann von Rekowski, gebürtig aus Groß Gustkow bei Bütow, seiner Zeit in Torgau diente, wurde er eines Tages von König Friedrich Wilhelm III. gefragt:
"Das Pommernland wird blaues Ländchen oft genannt; vielleicht, dass Ihr den Grund auch kennt, warum man das Pommernland so nennt?"
Freudig lachend antwortete der Hauptmann:
"Blau ist die Treue, Majestät! Und wie es damit in Pommern steht, das haben die Pommern in treuer Wacht durch Taten erwiesen in mancher Schlacht!"
Da blitzte des Königs Auge über eine solche Auslegung des Namens:
"Ich weiß, dass der Pommer nie vergisst, dass Pommern das 'Blaue Ländchen' ist!"
(Entnommen der Pommerschen Tagespost vom 08.06.1933 Nr. 129, aus einem Beitrag der Mitteilungen des Familienverbandes derer v. Rekowski (v. Rekowsky), Heft 2, 1934)

 

Unter den Fittichen des erfahrenen Reiseführers Mariusz Baar wollen wir die Stadt Lauenburg mit den Stationen

 

  • ehemalige evangelische Kirche St. Salvator (heute Parafia Najświętszej Maryi Panny Królowej Polski, Pfarrei der Heiligen Jungfrau Maria, Königin von Polen)
  • ehemalige katholische Stadtpfarrkirche St. Jacobi (heute Parafia Rzymskokatolicka p.w. Świętego Jakuba Apostoła, Römisch-katholische Gemeinde Jakobus der Apostel)
  • Ordensschloss (Zamek Krzyżacki)
  • Museum (Muzeum w Lęborku)

erkunden.

 

Anschließend geht es wiederum zurück in die Hotels, unser Busfahrer benötigt seine Ruhezeiten vor der Abfahrt am nächsten Tag.

 

Der restliche Tag steht für eigene Aktivitäten bis zum Abendessen in den Hotels zur Verfügung.

 

Anschließend wie die anderen Tage zum Abschluss geselliges Beisammensein, oder wehmütige Abschiede in der Stadt Stolp oder am Ostseestrand von Stolpmünde.

Montag, 30. September 2019

Am Montag, 30. September 2019, findet die Rückreise nach Birkenwerder statt, 9 Uhr Abfahrt in Stolpmünde, ca. 9:30 Uhr in Stolp. Geplante Ankunft in Birkenwerder so gegen 15 Uhr.

 

Danach dann individuelle Weiterreise oder Verbleib in Berlin oder Brandenburg.

 

Programmänderungen möglich!

Zurück

Einen Kommentar schreiben