Gedenkstein in Mützenow eingeweiht

von Henry Kuritz (Kommentare: 2)

 

v. links: Friedhelm Voll, Anneliese geb. Wockenfuß, Renate geb. Hoffmeister, Erhard Granzow, Waltraud geb. Granzow, Rainer Priebe, Christel geb. Steckmann, Martin Hasse

Liebe Heimatfreunde,

 

wir sind von unserer Fahrt nach Stolpmünde, Dünnow, Mützenow und Schwolow zurück.

In Mützenow hatten wir am 26.09.2009 eine schöne Einweihungsfeier am neuen Gedenkstein mit einem ökumenischen Gottesdienst und anschließendem Kaffeetrinken im Saal bei „Tante Mieze“.

Allen Spendern noch mal herzlichen Dank. Insgesamt kamen 1100 Euro zusammen. Die Summe setzt sich zusammen aus Einzelspenden zwischen 10 bis 100 Euro.

 

Die Ausgaben verteilen sich wie folgt:

  • Gedenkstein: 700 Euro
  • Platzgenehmigung: 50 Euro
  • Kollektenbeitrag für den ökumenischen Gottesdienst: 50 Euro
  • Blumengestecke und Pflege: 50 Euro
  • Reinigung des Kriegerdenkmals von 1914/18: 250 Euro 

 

Leider hat sich herausgestellt, dass die Renovierung des Denkmals aufwendiger ist als vorgesehen.Es besteht aus Sandstein und kann daher nicht abgestrahlt werden, da dann die Schrift beschädigt würde. Es bedarf also einer chemischen Reinigung, die sehr viel teurer wird. Der Preis ist noch nicht bekannt, da noch einige Gutachten eingeholt werden.

 

Einige von uns (wenn auch nicht alle) meinen, dass wir nicht auf halbem Weg stehen bleiben können, d. h. wir müssen weiter auf Spenden hoffen, die eventuell auch aufgestockt werden können. Spenden bitte an den „Stolper Heimatkreise e. V.“ unter dem Verwendungszweck „Denkmalpflege Mützenow“.

Details siehe Projekt.

 

Wer den in Kürze vorliegenden Reisebericht haben möchte, wende sich bitte an mich.

 

Mit herzlichen Grüßen

Eure Waltraud Schlichting geb. Granzow

v. links: Friedhelm Voll, Anneliese geb. Wockenfuß, Renate geb. Hoffmeister, Erhard Granzow, Waltraud
geb. Granzow, Rainer Priebe, Christel geb. Steckmann, Martin Hasse

 

Kriegerdenkmal 1914/18, Mützenow (Foto: 2009)

Kriegerdenkmal 1914/18, Mützenow

 

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Kommentar von Andrea Keller |

Liebe Stolp-Reisende! Euer Bericht und der Hinweis auf eure Renovierungsprojekte haben mir die Erinnerung an meine Reise gemeinsam mit euch und meiner Mutter Ingrid, geb. Tischmann, wieder aufgefrischt. Herzlichen Dank dafür!

Kommentar von Ilse und Günter Albrecht |

1. Stolpmünder Treffen in Glückstadt
------------------------------------------------------
Vom 11. bis 14.09.2009 nahmen wir am obigen Treffen teil, es war der Beginn unserer tollen Erlebnisse entlang der Küste. Zunächst gilt unser Dank Manfred Fischer und seiner Frau sowie Heinz Pagel und Frau, die alles gut vorbereitet hatten und uns allen eine hübsche, selbstgefertigte Dekoration im Saal präsentierten. Mit über 60 Personen waren wir eine nette Truppe und das Erzählen nahm kein Ende. Eine kleine Ausstellung mit Fotos von Stolpmünde (früher und heute) zog immer wieder Interessierte an und ich konnte einige Daten und Namen aufnehmen, von denen ich auf der Familienforscherseite demnächst berichten werde. Ich nehme an, dass ein ausführlicher Bericht von dem Treffen in der PZ noch erscheinen wird. Von Glückstadt ging es für ein paar Tage ins Pommern-Zentrum nach Travemünde, hier haben wir noch einige alte und neue Fotos bei der Pommerschen Zeitung übergeben. Dann ging es weiter nach Stolpmünde.

2. Reise nach Stolpmünde
-----------------------------------------
Unter Leitung unserer lieben Waltraud Schlichting haben wir an der Reise
vom 24. bis 29.09.2009 nach Stolpmünde teilgenommen. Wir waren 40 Personen in allen Altersgruppen. Wir mussten feststellen, obwohl wir bei dieser Gruppe erstmalig dabei waren, es war in jeder Hinsicht ein Höhepunkt, vor allem das Kennenlernen und Miteinander-Erleben zwischen Alt und Jung, einfach einmalig. Von unserer Familienforschergruppe war auch Friedhelm Voll dabei, er wird ausführlich über alles berichten. Zu den einzelnen Orten werde ich auf unserer FF-Seite für Interessierte noch einige Daten bekanntgeben. Günter hat über 360 Fotos „geschossen“ und nun heißt es, diese aufzuarbeiten. Auf dem Friedhof in Dünnow fanden wir noch 4 alte Steine bzw. Platten:
– Albertine Schulz geb. Voll aus Muddelstrand, geb. 21.10.1846 gest. 13.10.1918
– Bernhard Granzow, Lehrer, geb. 1887 gest. 1911, übrigens ein Bruder von dem Maler Wilhelm Granzow
– Ulrike Frankenstein geb. Boenke, geb. 09.07. 1818 gest. 02.05. 1885
– Otto, Johann, Friedrich Frankenstein, geb. 06.07.1820 gest. 07.06. 1878
– Außerdem der Grabstein von den beiden Brüder Schubring, bereits von Marcin Barnowski im Juni 2009 berichtet. In Gesprächen konnte ich erfahren, daß das Haus von der Familie in Dünnow noch stehen soll und es hätte noch 1 Schwester gegeben.

Nochmals Dank an Waltraud Schlichting für diese gelungene Reise und viele Grüße an alle Teilnehmer

Herzlichst Günter und Ilse Albrecht geb. Genz