Künstlerin Elise Modrach

von Rainer Steingäber (Kommentare: 0)

Elise MODRACH und ihre Mutter Johanna, geb. SIEMERS

 

Elise Modrach

 

Geb.: 20.01.1892 in Hildesheim
           als Tochter von Herrn Hauptmann Anton MODRACH und Johanna SIEMERS.

Tod:   21.01.1987 in Stederdorf

 

Elternhaus:


Hauptmann Anton Modrach entstammte einer mittel- und westdeutschen Soldatenfamilie, in der auch unterschiedliche künstlerische Begabungen zu finden waren. Er ist sehr früh verstorben.
Die Vorfahren der Mutter (geb. Siemers) waren Gutsbesitzer in Zirchow und Kunsow im Kreis Stolp, zeitweise auch in Besow im Kreis Schlawe.


Lebenslauf:

 

1900 – 1908 - Besuch der Freitag‘schen Privatschule in Köslin
                      (ein Jahr in der Schweiz zum Erlernen der französischen Sprache)

1909 – 1957 - Wohnsitz in Potsdam, zusammen mit der Mutter

In dieser Zeit *:

1900 – 1937 - häufig zu Besuch bei ihren Verwandten im Gutshaus Zirchow (Krs. Stolp) und so auch im Zirchower Pfarrhaus.

1909 – 1910 - Studium der Malerei in Potsdam
                      - Zeichnen, auch perspektivisches Zeichnen bei Herrn Saßnick
                      - Radiertechnik bei Herrn Gerhard Augustin
                      - Ölmalerei bei Heinrich Basedow

            1912 - Im Urlaub in Lohme (Insel Rügen)
                      - Unterweisung in Maltechniken durch Prof. Karl Hagemeister (Werder/Havel)

            1913 - Italienreise

            1914 - Studium der Malerei und Plastik (Portrait und Akt) bei Martin Brandenburg
                      - im Studienatelier von Arthur Lewin-Funcke in Berlin

            1918 - Studium in München für ein halbes Jahr

            1920 - Kunstschrift bei Hoyer in Berlin

1957 – 1978 - Hausdame bei Pastor Siegfried Finkbein in Stederdorf bei Uelzen


• Die Zusammenstellung der Daten erfolgte durch Dr. Rudolf Finkbein nach Angaben von Elise Modrach im Juni 1982

Elise Modrach war seit ihrer Jugend eine gute Freundin der Familie Finkbein.

Aus ihrem Briefwechsel mit der Frau von Pfarrer Siegfried Finkbein, Else (geb. Braun) aus der Zeit von 1916 – 1978                     sind die Briefe an sie im Original erhalten geblieben und wurde mir von Frau Astrid Finkbein (Enkelin), freundlicherweise                              in Kopie zur Auswertung überlassen. Ebenso das Tagebuch der Pfarrersfrau mit Aufzeichnungen bei Kriegsende von 1945 - 1946.


Elise Modrach hat ihr umfangreiches Werk an das Pommersche Landesmuseum abgegeben.
Leider sind ihre Werke dort nicht öffentlich zu sehen.

 

 

Die beiden Fotos stammen aus dem Archiv von Dr. Rudolf Finkbein

und die Kopien der Reproduktionen aus dem Archiv von Dr. Sven-Hinrich Siemers

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